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Was fragen uns die Kunden

Wie haben Sie diesen Erfolg erreicht?

Unsere Maschinen sind modern und leistungsstark, jedoch entscheidend für die effektive Arbeit ist die gute Organisation des Produktionsprozesses. Das ist mit Einhaltung von agrotechnischen Fristen verbunden, was zuverlässige und leistungsstarke Technik verlangt. Vor zwei Jahren hat “Agrotida” das integrierte System “ISO 9001:2000 Quality management systems- Requirements“ eingeführt, die völlig die Forderungen nach ISO 9001 und HACCP (ISO 22000) erfüllt. Das Unternehmen wächst dank Investitionen in die Produktion wie z.B. Investitionen in Qualitätstechnik. Natürlich ist auch der menschliche Faktor ein Schlüsselfaktor. Ungefähr 40 Personen arbeiten in unserer Firma, aber nicht alle sind an dem Produktionsprozess beteiligt. Wir bearbeiten das Ackerland von 12 Dörfern und deswegen verfügen wir über zwei Busse; wir haben 6 Wächter und obwohl es ein bisschen paradox klingt, wir engagieren noch 30 Personen, die das Maisfeld bewachen sollen, denn wir müssen nicht nur den Mais anbauen, sondern auch den Mais erhalten. Unsere Mechaniker sind 13-14 Personen, einschließlich diejenigen in der Reparaturwerkstatt und in den Getreidespeichern.

Was sind Ihre Ergebnisse für 2007?

Unser Durchschnittsertrag von Raps ist 405 kg/da, Weizen – 325 kg/da, Sonnenblume – 180 kg/da und Mais – 190 kg/da. Trotz der Dürre haben wir jedes einzelne Stück Ackerland gepflügt und ich bin stolz darauf, dass wir das Problem “ruined crop” vermieden haben.

Was ist Ihr Traum, wenn es um Produktion geht?

Wir streben nach der effektiven Benutzung von dem ganzen Ackerland, das wir besitzen. Leider lässt sich zu diesem Zeitpunkt nur ein Drittel von dem ganzen Ackerland bewässern. Eine Möglichkeit sind Grundwasserbohrungen, wobei man 10 000 da Ackerland bewässern könnte, jedoch braucht man zur Realisierung dieser Projekt eine Investition von 2 Millionen leva. Nur dann können wir über effektive Landwirtschaft sprechen – die Ernte würde 1 Tonne pro 1 decare sein und die Produktion würde sich auf 10 000 Tonnen erhöhen, was bzw. zur Abnahme der Preise führen würde. Wir sind ein Agrarland, aber wir importieren Getreide, anstatt unsere Ressourcen auf die beste Weise zu nutzen. Bis das Landgesetz unverändert bleibt, ist das unmöglich.

Was ist Ihre Meinung nach dem Problem mit dem Empfang von Subventionen?

Alle Mitglieder der EU subventionieren die Produktion in ihrem Land, jedoch in Bulgarien gibt es viele organisatorishe Probleme bei dem Anmeldeverfahren und unsere Erfahrung beweist das auch: wir haben allein unsere Projekte im Rahmen des Programms SAPARD vorbereitet und ehrlich gesagt, sind wir auf viele Schwierigkeiten gestoßen. Man soll die notwendigen Maßnahmen treffen, damit das Anmeldeverfahren erleichtert wird, und auf diese Weise wird man eine bedeutsame Hilfe den Getreidehestellern leisten.

Heute ergibt sich das Problem, dass ein Unternehmen ohne qualifizierte Experten keinen Ackerbau betreiben kann.

Ich glaube, dass unser Unternehmen das notwendige Personal hat: 6 Personen insgesamt haben einen Hochschulabschluss, darunter ich als ein Wirtschaftler, 2 Landwirte, die beiden Buchhalter haben auch einen Hochschulabschluss. Unser Mechaniker hat einen Oberschulabschluss, aber er ist genug kompetent. Unser Team ist stabil – niedrigere Fluktuationsrate bei den Experten oder bei den anderen Arbeitspositionen, weil wir gut zahlen, wenn man gut arbeitet.

Heutzutage spricht jeder über die Zuzahlungen.

Wir haben Hoffnung, dass es eine nationale Mitfinanzierung gibt, jedoch leider haben wir auch viele Befürchtungen. Wir bestehen auf die Zahlung dieses Geld, das uns zusteht, damit auch wir konkurenzfähig werden. Im Bezug auf die Klimabedingungen befinden wir uns in einer schwachen Position. Falls jeder Getreideproduzent einige Grundwasserbohrungen gemacht hätte und sein Ackerland bewässert hätte, dann würden auch die Ergebnisse anders aussehen. Die Bewässerung ist entscheidend für die Landwirtschaft in Bulgarien und man muss sich große Mühe in diese Richtung geben. Zum Beispiel ist der Durchschnittsertrag von Mais in Griechenland 1700 kg/da, und hier – ca. 105 kg/da. Das Gleiche gilt für die andere Getreidekulturen. In Bulgarien soll der Staat eingreifen, da ein großer Teil der Flüsse und Stausee, sowie die Bewässerungsanlagen Staatseigentum sind. Wo Grundwasserbohrungen nötig sind, werden wir sie besorgen. Aber wir müssen sicher sein, dass wir sie benutzen werden. Es gibt verschiedene Lösungen: man könnte einen Vertrag mit den Eigentümern für 20 Jahren abschließen; der Mieter könnte der Ersterwerber des Landes im Falle von Verkauf sein; es könnte zur Umorganisierung des Ackerlandes kommen, wo es große Unternehmen gibt usw. Es gibt verschiedene Mechanismen, die man benutzen könnte, aber es ist wichtig, dass man eine Strategie für das Problem mit der Bewässerung ausarbeitet und verfolgt.

Beschäftigen Sie sich mit Saatgutproduktion? Welche Sorten benutzen Sie?

Wir benutzen bulgarische Sorten: Mais – Sorte “Knezha”, das Institut für Mais in Knezha; Sonnenblume – Sorte “San Luka”, das Institut “Dobrudzha” in General Toshevo. Die Kunden kennen uns auf dem Markt auch als Distributor von Raps der Firma “Raps GbR – SAATEN UNION”, Import aus Deutschland, da wir die guten Zukunftsaussichten der Energiepflanzen einsehen. In dieser Hinsicht erweist sich der Raps als sehr nützlich. Jedocht braucht man Kenntnisse, Technik und Professionalismus, damit man genau weiß, wann soll man säen, und natürlich braucht man auch Qualitätsmaschinen, insbesondere Sämaschinen, damit man alles auf die richtige Art und Weise macht. Mit unserer Erfahrung und Technik, mit unserem Professionalismus erfüllen wir vollständig die Forderungen nach der Getreideproduktion und darin steckt der Schlüssel zum Erfolg.

Erzählen Sie uns etwas mehr über den Raps – welche Maschinen benutzt das Unternehmen beim Ackerbau, wer kauft die Rapsproduktion, nimmt das Unternehmen Teil am Prozess der Rapsölgewinnung?

Der Raps setzt sich immer mehr als wichtiges Getreide in Bulgarien durch. Meiner Meinung nach schenken die Getreideproduzenten nicht genug Aufmerksamkeit auf diese Frage. Man soll einige wichtige Aspekten beachten, die die guten Ergebnisse sichern. Und die sind: 1) gute Samen; 2) präzise Technik; 3) ausgezeichnete Technologien. Zu diesem Zeitpunkt vetreibt die Firma die besten Samen der deutschen Firma “RAPS GbR”. Sie garantieren ausgezeichnete Ergebnisse. Und der Markt in Bulgarien als auch in Europa ist hungrig nach diesem Gut.

Was sind die Zukunftsaussichten bei der Getreideproduktion für das nächste Jahr?

Für die nächsten Jahre sehe ich nur eine Perspektive und die ist ein größerer Durchschnittsertrag. Für diesen Zweck soll Bulgarien Bewässerungsanlagen aufbauen und das Landgesetz soll in dieser Hinsicht so schnell wie möglich verändert werden, denn es ist ein Hindernis im Konkurrenzkampf mit unseren europäischen Kollegen.

 

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